Wegweiser: Umwelt 



 

 

 

 

 

 

 

 

 


Umwelt

Auch nach dem Beitritt zum Klimaschutzbündnis sind wir der Sorge um unsere nächste Umwelt, das sind Pressbaums Wälder und Fluren, nicht enthoben. Sowie die Fernstenliebe uns nicht der Nächstenliebe enthebt, enthebt uns die Sorge um den südamerikanischen Regenwald nicht davor, unsere Pressbaumer Umwelt effizient zu schützen.

Die Erstellung eines Flächenwidmungsplanes (derzeit in Ausarbeitung) wie auch die Erstellung eines Bebauungsplanes sind die wichtigsten Instrumente, eine verantwortungsvolle Umweltpolitik auf Gemeindeebene zu betreiben. Dadurch soll die Verhüttelung ganzer Ortsteile verhindert werden und der ländliche Charakter mit dem großen Erholungswert des Wienerwaldes bewahrt bleiben.

Umweltmaßnahmen der Gemeinde:

Umweltmaßnahmen, die in unserem Verkehrskonzept besprochen werden, sind dort nachzulesen.

Die Verschandelung von Wald, Wiesen, öffentlichen Anlagen, die Verschmutzung von Bächen aber auch von privaten Gärten sind nicht nur ein ästhetisches Problem, wenn man bedenkt, wie abgestellte Autowracks, alte Kühlschränke und ähnliches Gerümpel durch austretende giftige Betriebsmittel die Umwelt auf lange Zeit schädigen können.

Im Umgang mit Energiesparmaßnahmen (Solarenergie, Wärmepumpen, Erhöhung des Wirkungsgrades von Heizungen), der Regenwassernutzung, der Verwertung von Gartenabfällen, dem Leergut bei den Sammelstellen usw. ist die Gemeinde aufgerufen, den Bürgern brauchbare Informationen zukommen zu lassen. Bei Bauverhandlungen, Krediteinreichungen, Begehungen ist auf den Umweltaspekt immer hinzuweisen und der Betroffene unbürokratisch zu informieren.

Umweltverträglichkeitsprüfung bei Gemeindeaufträgen (Vergabewesen):

Diese Umweltverträglichkeitsprüfung soll nach freiheitlicher Ansicht folgende Grundsätze beinhalten:

·        Bei der Beschreibung der Leistung ist darauf Bedacht zu nehmen, dass diese bei Produktion, Verwendung und Entsorgung möglichst geringe Umweltbelastung hervorruft.

·        Die Bekanntmachung einer öffentlichen Ausschreibung hat den Hinweis auf die geforderte Umweltverträglichkeit zu enthalten.

·        Die Anbote sind nach der Öffnung nicht nur formal, rechnerisch sowie nach technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten, sondern auch nach umweltrelevanten Gesichtspunkten zu prüfen.

·        Bei allen Vergabearten ist darauf zu achten, dass die betreffenden Produkte möglichst frei von PVC, aber auch frei von H - FCKW und H - FKW sind.

·        Bei allen Vergabearten sollten keine Produkte aus Tropenholz angeboten werden.

·        Auch auf den Einsatz von Aluminium sollte zugunsten weniger umweltbelastender Materialien möglichst verzichtet werden.

Schrebergärten, Grabeland:

Viele Pressbaumer wohnen hier auf dem Land, ohne die Möglichkeit zu haben ein Stückchen Land mit Blumen, Bio - Gemüse, Sträuchern, Bäumen zu bepflanzen. Ein solches Naturerlebnis kann mehr Umweltverständnis bewirken, als viele gescheite Broschüren und Vorträge.

Seit dem Rückgang der heimischen Agrarwirtschaft liegen viele ehemals landwirtschaftlich genutzte Flächen brach. Es wäre nicht nur ein Gewinn für den Bauern, diese Flächen zu verpachten, sondern ein noch viel größerer Gewinn für den neuen Gartenfreund und damit für die Umwelt.

Umwelt und Schule:

Auch die Schulen sollten im Bereich der Vermittlung des Umweltschutzgedankens stärker einbezogen werden. Gute Ideen, die Umwelt und ihren Schutz in unserer Gemeinde betreffen, sollten mit kleinen Geschenken prämiert werden.

Ebenso können sich Ferienspiele mit Projektaufgaben dieses Themas annehmen. Solche Projekte können von theoretischen Vorschlägen bis zu praktischen Aufgaben, z. B. Säuberung eines Baches oder Waldstückes, gestellt werden.

In der Pfarrbibliothek sollten  umweltrelevante Bücher und Zeitschriften aufgelegt werden, um den Pressbaumern die Möglichkeit zu geben, sich auch mit theoretischen Fragen des Umweltschutzes auseinanderzusetzen.