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Unsere Heimatgemeinde
Pressbaum liegt inmitten einer
herrlichen Landschaft, die durch den
Wienerwald wie durch seine Ruhe geprägt
ist. Es ist daher eine wichtige
Voraussetzung für eine gut
funktionierende
Fremdenverkehrswirtschaft, die den
Menschen Beschäftigung und der Gemeinde
Einnahmen verschafft, vorhanden. Dieses
Potential soll besser ausgeschöpft
werden. Im Mittelpunkt aller
Betrachtungen muss aber dennoch immer
die Lebensqualität der heimischen
Bevölkerung stehen. Es soll daher ein
Tourismus mit höherem Standard
favorisiert werden.
Pressbaum aktiv– ein
Tourismuskonzept für unterschiedlichste
Interessen:
Es gilt sowohl
„Tagesausflügler“ aus Wien und den
Pressbaumer Umlandgemeinden als auch
Touristen aus dem Ausland, die
Pressbaums Nähe zu Wien und gleichzeitig
den hohen Erholungswert des Wienerwaldes
nutzen wollen, anzuwerben.
Möchte man heute im
Fremdenverkehrsbereich erfolgreich sein,
so muss man den gestiegenen
Anforderungen der Erholungsuchenden
Rechnung tragen und dem Gast zahlreiche
Aktivitäten anbieten können. In diesem
Zusammenhang ist wiederum auf das
Wellness – Center mit all seinen
Sportmöglichkeiten und dem „Pressbaumer
Kultursommer“, der unter anderem im
Birkenhof des Sacre Coeur, im Sanatorium
Rekawinkel, im Norbertinum, oder am neu
zu schaffenden Hauptplatz vor der Kirche
und dem Rathaus stattfinden kann, zu
verweisen. Der „Pressbaumer
Kultursommer“ könnte von den Pressbaumer
Gasthäusern gastronomisch begleitet
werden, um so die neue Dynamik der
Gemeindepolitik in bare Münze umsetzen
zu können.
Das vermehrte Angebot an
Aktivitäten soll durch die Abhaltung von
Märkten und Flohmärkten am neu zu
schaffenden Hauptplatz, der die
Pressbaumer und seine Gäste zum
Verweilen einlädt, abgerundet werden.
Die große Anzahl von
verschiedenartigsten sportlichen oder
kulturellen Angeboten in unserer
Gemeinde hätte zweifellos den Vorteil,
dass Touristen und Ausflügler aus den
unterschiedlichsten Beweggründen
Pressbaum als einen Ort, wo sie ihre
Freizeit verbringen wollen, besuchen
würden. Für unsere ältere Generation,
den Pensionisten, sollte daher der
ehemalige Ruf Pressbaums als
„Sommerfrische“ reaktiviert werden. Im
Hinblick auf dieses Vorhaben sollen
Wanderwege speziell für Pensionisten mit
ausreichend vielen Parkbänken geschaffen
werden. Generell müssten Wanderrouten so
erstellt werden, dass dem Spaziergänger
für jede Wanderung ein Ziel, das es als
Höhepunkt zu erreichen gilt, vor Augen
gestellt wird. Diese Höhepunkte könnten
sein: ein Gasthof, dessen Besitzer
wiederum durch die Ausflügler
profitieren, ein (Most-) Heuriger, ein
Kinderspielplatz, eine Gedenktafel für
einen geschichtsträchtigen Ort, ein
Schachspiel mit großen Figuren im Freien
etc.
Serviceleistungen für den
Gast – ein Erfolgsgeheimnis :
Sämtliche Informationen
über das Pressbaumer Sportangebot
(Tennis, Reiten, Wellness – Center,
Loipen, Eislaufplatz etc.) sowie über
die kulturellen Ereignisse des
„Pressbaumer Kultursommers“ oder die
Wanderwege müssten in Broschüren – auch
in Fremdsprachen – zusammengefasst
werden. Diese könnten dann sowohl auf
Eigeninitiative der Hotellerie – und
Gastronomiebetriebe in diesen aufgelegt
werden als auch in einer Anlaufstelle
(Touristeninformation) – vielleicht im
Foyer des Rathauses – bezogen werden.
Dieses Service für den Touristen wird
mit Werbefaltern des Landes
Niederösterreich und Wien über
Öffnungszeiten von Sehenswürdigkeiten,
Museen etc., sowie mit Fahrplänen für
die Bahnverbindung nach Wien und den
wichtigsten innerstädtischen Wiener
Verkehrsmittel ergänzt.
Selbstverständlich müsste jedoch das
freiheitliche Verkehrskonzept, das z.B.
die Schaffung von Park & ride Anlagen
bei den Bahnhöfen vorsieht, umgesetzt
werden, will man dem Gast die Bahn als
ein attraktives Verkehrsmittel
empfehlen.
Die Finanzierung des
Tourismuskonzepts:
Zweifellos erfordert die
Umsetzung des freiheitlichen
Tourismuskonzepts auch Investitionen.
Der Pressbaumer Gastronomie sollten als
Hilfestellung für die Modernisierung
ihrer Betriebe Kreditzuschüsse von der
Gemeinde angeboten werden.
Zusammenarbeit mit
anderen Gemeinden – die „Wienerwald –
Region“ entsteht:
Eine enge Zusammenarbeit
Pressbaums mit seinen Nachbargemeinden
im Tourismusbereich ist anzustreben,
könnte diese “Wienerwald – Region“ durch
ihre größere Anzahl von Hotelbetten,
Attraktionen und gezielt auf diese
Region abgestimmte Investitionen im
Fremdenverkehrsbereich (inklusive einer
professionellen Werbelinie) größere
Bedeutung gewinnen und das von Natur aus
durch die Wien – Nähe und dem
wunderschönen Wienerwald gegebene
Potential besser ausnützen. Diese
Zusammenarbeit senkt auch
Investitionskosten. Ziel muss es sein,
bei den österreichischen
Fremdenverkehrsbüros als Alternative zu
den Übernachtungsmöglichkeiten in Wien
angeboten zu werden.
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